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Schulpatenschaften

Mit der Übernahme einer Schulpatenschaft ermöglichen Sie einem Kind eine gute Schulausbildung. Zurzeit betreuen wir mit ausschließlich ehrenamtlichen Kräften 125 Kinder von der Vorschule über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule, die von den Schülern nach der 11. Klasse mit dem Realschulabschluss (O–Level Examen) oder nach der 13. Klasse mit dem Abitur (A–Level Examen) abgeschlossen werden kann.
Der Patenschaftsbeitrag im Bereich der Vorschule und Grundschule (Vorschule bis 7. Klasse) liegt zurzeit bei 160 € bzw. 220 € (für Internatsschüler) pro Jahr. Die Kosten für Schüler der weiterführenden Schulen betragen 250 € jährlich. In den Patenschaftsbeiträgen für Schüler ist neben dem Schulgeld (Unterricht und zwei Mahlzeiten am Tag, im Internat drei Mahlzeiten täglich) auch das Geld für Schuluniformen, Pullover, Hefte, Stifte, Seife, Waschmittel sowie Hautcreme enthalten.
Unserem Verein ist es sehr wichtig, dass sowohl die Patenkinder wie auch die Paten (zumindest was die Informationen angeht) persönlich betreut werden. In Uganda übernimmt diese Aufgaben die aus Deutschland stammende Frau Waltraud Ndagijimana, sie kennt jedes Kind und jede Familie persönlich und wird regelmäßig über die familiären und schulischen Entwicklungen informiert. Diese Informationen werden bei Interesse auch gerne an die Patenfamilien weitergegeben.
Die Auswahl der Patenkinder und Patenfamilien bedarf sorgfältiger Absprachen mit unseren örtlichen Ansprechpartnern Frau Ndagijimana und der Krankenschwester Katto, die beim nationalen Gesund–heitsdienst für die Betreuung der Aidswaisen sowie besonders armer Familien zuständig ist. Aus diesem Grund erfolgt die Auswahl neuer Patenkinder und der Familien nur zweimal jährlich, während der Aufenthalte von Vereinsmitgliedern in Mutolere. Wichtigstes Kriterium für die Auswahl der Kinder sind immer deren Lebensumstände, über die vor allem Schwester Katto durch ihre regelmäßigen Hausbesuche gut informiert ist.
Alle Patenkinder stammen aus Familien, die in extremer Armut leben. Die meisten sind zudem Aidswaisen. Einige von ihnen sind Halbwaisen, die mit ihren Geschwistern und dem verbliebenen Elternteil zusammen leben. Andere sind Vollwaisen, die in der Regel von den Großeltern oder nahen Verwandten aufgenommen werden.

Kinder an der St George–Schule freuen sich über unseren Besuch
Alle möchten mit auf das Foto
Kinder an der St George–Schule freuen sich über unseren Besuch
Patenkinder holen sich Schulutensilien bei Mrs Ndagajimana ab…
…und freuen sich über ein Soft–Drink
Patenkinder im Gespräch mit Marlies Arns, der Gründerin des Vereins
Patenkinder aus dem St Gertruds Mädchen–Gymnasium holten sich ihre Schulutensilien bei Mrs Ndagajimana ab
Gruppenfoto der Patenkinder am St Pauls Jungen–Gymnasium
Zwei Patenkinder sind der Stolz der Familie
Opa Joseh und Oma Maria mit ihren Enkelkindern aus dem Patenprogramm des Vereins
Informationsaustausch mit den Patenkindern aus dem St Gertruds Mädchen–Gymnasium
Informationsaustausch mit den Patenkindern aus dem St Gertruds Mädchen–Gymnasium
Informationsaustausch mit den Patenkindern aus dem St Pauls Jungen–Gymnasium
Mädchen am St Gertruds Mädchen–Gymnasium
Kinder an der St Georg Grundschule vor einem Schaubild an der Schulwand
Jungs am St Pauls Jungen–Gymnasium
Unterrichtsplan am St Pauls Jungen–Gymnasium
Kleine Vorführung beim Treffen mit den Patenkindern am St Pauls Jungen–Gymnasium
Kinder an der St Georg Grundschule beim Unterricht
Versammlung der Mädchen am St Gertruds Mädchen–Gymnasium
Schlafsaal der Kinder an der St George Grundschule
Warten auf den Beginn der Begrüßungsveranstaltung

Wir bemühen uns darum, die Kinder im Grundschulalter nach Möglichkeit bei ihren Familien wohnen zu lassen, weil die familiäre Bindung für Menschen in Afrika sehr wichtig ist. Sie gibt den Kindern, die bereits viel Negatives erlebt haben, Identität und Sicherheit. Da die meisten neuen Patenkinder im Grundschulalter (1. bis 7. Klasse) sind, besuchen sie in den ersten fünf Klassen nur in besonderen Härtefällen das Internat. Die Schüler der 6. Und 7. Klasse hingegen sind alle Internatsschüler, weil sie durch die besseren Arbeitsbedingungen im Internat (z.B. beleuchtete Räume auch in den Lernzeiten ab 18.00 Uhr) in die Lage versetzt werden, sich optimal auf ihre staatlichen Abschlussprüfungen am Ende der 7. Klasse vorzubereiten, deren Abschluss über ihren weiteren Schulbesuch entscheidet.
Die weiterführenden Schulen in Mutolere (8. bis 13. Klasse) sind Internate, die älteren Kinder kommen deshalb nur in den Ferien und an einzelnen Wochenenden im Jahr nach Hause. Kinder, die sich in der Ausbildung befinden, leben in der Regel zu Hause.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Qualität unserer Arbeit mit Blick auf die Kinder und ihre Familien nur sichern können, wenn wir neue Kinder schrittweise ins Programm aufnehmen und zudem eine Obergrenze für die Anzahl der Patenschaften setzen.
Selbstverständlich informieren wir die Paten über anstehende Veränderungen wie z.B. den Schulwechsel der Patenkinder. Einmal pro Jahr erhalten alle Paten einen Brief und ein aktuelles Foto ihres Patenkindes. Gerne ermöglichen wir den Paten auch durch Briefe direkt mit Ihrem Patenkind in Kontakt zu treten.
Bei weiterem Interesse lesen sie bitte unser Dokument häufig gestellte Fragen (das Dokument entsprechend verlinken).